Der Aufgabenbereich der Wärmekammern ist die thermische Behandlung von Stoffen und Materialien und Medien, 

Wir produzieren High-Tech in thermischer Verfahrenstechnik und Konstruktion. Unsere Kunden sind namhafte Unternehmen aus den Bereichen Chemische Industrie, Pharmazeutische Industrie und der Nahrungsmittel-Industrie


-   Viskositätswandlung

-   Trocknung

-   Beheizung

-   Sterilisation

-   Entsorgung

-   Lagerung

-   Temperung

-   Aushärtung


Um für Ihren Bedarfsfall die optimalen Kombination von Ausstattung und Design zu ermitteln , sind wir Ihnen jederzeit gern behilflich - am besten in einem Gespräch oder Sie nutzen unseren Online-Fragebogen der Ihnen bei der Festlegung Ihres Wärmekammer-Konzeptes einen Leitfaden gibt. Besonders in der Pharma- und Lebensmittelindustrie werden Protokollierungen der Temperaturen immer wichtiger, in einigen Fällen bereits erforderlich zur Inbetriebnahme der Anlagen. Wir bieten Ihnen diese Anlagen mit dem notwendigen Messequipment, zur Dokumentation der Temperaturverteilung innerhalb unserer Wärmekammern. Es können wenn erforderlich Messungen in einzelnen Temperaturpunkten über den kompletten Temperaturbereich vorgenommen werden. An festgelegten Mess-stellen die Temperatur, mit PT-100 oder Thermoelementen gemessen und mittels Software dokumentiert werden. Die einzuhaltenden Temperaturtoleranzen werden in  Abstimmung mit dem Verwender vorgenommen


Zum Beispiel:

Die Temperaturverteilung von 27 Messstellen innerhalb einer Pharma-Wärmekammer, bei 80°C ist eine räumliche und zeitliche Temperaturgenauigkeit von 2°C einzuhalten.

Das bedeutet keine Messpunkt darf zu einem bestimmten Zeitpunkt mehr als 2°C vom eingestelltem Sollwert abweichen und keine Messstellen darf 

über die gesamte Messdauer größere Abweichungen als 2°C aufweisen.


Heizung der Wärmekammern

Bei Elektro-Wärmekammern werden in der Regel Widerstands-Heizstäbe an der breitesten Seite der Wärmekammer eingebaut. Ist dies nicht möglich, muss geprüft werden, ob eine zweiseitige Heizung sinnvoll ist. Für den Ex-Bereich werden Ex-Widerstands-Heizregister eingebaut, die für die Einhaltung der Temperaturklasse (T2 - T4) über eine eigene ex-geschützte Regelung verfügen.

Bei Dampf-Wärmekammern werden Rippenrohr-Heizkörper einbaut, die ebenfalls an der breitesten Seite im Luftkanal positionier werden. Die Auslegung von Dampf-Heizregister in Heizfläche, Rohrquerschnitt, Rippenstärke und Material ist eine schwierige Aufgabe. Wir haben daher mit der hiesigen Universität ein EDV-Programm zu Auslegung von Rippenrohr-Heizkörpern zum Einbau in Wärmekammern entwickelt. Hierdurch ist es uns möglich, die max. mögliche Leistungsabgabe in jedem Betriebspunkt (Temperatur) der Wärmekammer zu berechnen. Anhand Ihrer Vorgaben der gewünschten Endtemperatur und der gewünschten Kapazität der Wärmekammer legen wir unsere Heizregister optimal aus.

Wird ein Heizregister aufgrund von Erfahrungswerten ausgelegt, SO2ist eine falsche Dimensionierung wahrscheinlich. Überdimensionierte Register haben zur Folge, dass es in der stationären Phase (Solltemperatur ist erreicht) zu starken Temperaturschwankungen kommen kann. Unterdimensionierte Heizregister haben zur Folge, dass die gewünschte Solltemperatur nur sehr langsam erreicht wird.


Regelung Elektro-Wärmekammern

Elektro-Wärmekammern werden grundsätzlich elektronisch geregelt. Die Begrenzung der Temperatur ist grundsätzlich vorhanden, jedoch wahlweise in elektronischer oder thermostatischer Ausführung lieferbar. Elektronische Regel-Komponenten (Regler/Begrenzer) werden über Pt100-Fühler angesteuert. 2 digitale Anzeigen erlauben das gleichzeitige, kontinuierliche Ablesen von Soll- und Ist-Temperaturen. Über Halbleiter-Relais oder Leistungssteller kann eine sehr feine Regelung der Temperatur erreicht werden. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für eine homogene räumliche und zeitliche Temperaturverteilung in der Wärmekammer. Die Temperaturverteilung an sich ist jedoch abhängig vom Zusammenspiel aller Komponenten, wie Regelung, Luftführung, Umluft-Volumenstrom, Heizleistung und Anordnung der Luftumwälzung und Heizung.


Regelung Dampf-Wärmekammern

Dampf-Wärmekammern können sowohl thermostatisch als auch elektronisch geregelt werden. Bei der elektronischen Regelung wird nicht - wie bei der Elektro-Wärmekammer - die Heizung ein- und ausgeschaltet, sondern ein Dampf-Stellgerät (Stellventil und Stellantrieb) in der Dampfzuleitung angesteuert. Bei der thermostatischen Regelung (siehe nebenstehendes Bild) werden im Umluftstrom Kapillarrohrfühler verlegt, die die Temperatur über Flüssigkeitsausdehnung auf das Dampfregelventil übertragen. Solche Regelungen sind insbesondere im Ex-Bereich vorteilhaft, dass hier keine elektrischen Komponenten eingesetzt werden. Thermostatische Regelungen sind in ihrer Bedienung nicht so komfortabel wie elektronische, so dass wir - wo immer möglich - elektronische empfehlen.


Steuerung von Wärmekammern

1. Konventionelle Steuerung
In der Regel besteht die Steuerung bei
Wärmekammernaus elektronischem Regler und elektronischem Begrenzer. Zeitschaltuhren, Türkontaktschalter, Türverriegelungsmagnete, motorisches Umluft-/Abluft-System sind häufige Komponenten die ebenfalls in einer konventionellen Steuerung eingebaut sind

2. SPS-Steuerung
Mit einer SPS Steuerung verfügt die Wärmekammer über vielfältige Überwachungs-/Einstellungs- und Programmfunktionen, die alle zentral über einen Touch-Screen (Siemens) bedient werden können. Aufgrund der hohen Kosten für SPS-Komponenten und der aufwändigen Einzelprogrammierung ist im Vorfeld die komplette Bedienstruktur festzulegen und danach abzuwägen ob bei dem vorgesehenen Anwendungsfall eine SPS sinnvoll ist.

Das Bild zeigt die konventionelle Steuerung (Schaltkasten) einer Elektro-Wärmekammer mit den Komponenten Zeitschaltuhr, elektronischer Regler, elektronischer Begrenzer, Stör- und Betriebsleuchten sowie Ein- und Ausschalter für Heizung und Luftumwälzung. Im unteren Bereich ist der Hauptschalter in Not-/Aus-Funktion zu sehen.



Luftführung der Wärmekammern

Der Luftführung kommt bei der Temperaturverteilung eine zentrale Bedeutung zu. Auch wenn alle anderen Komponenten, wie Luftgeschwindigkeit, Volumenstrom, Heizleistung und Regelung optimal aufeinander abgestimmt sind, kann eine unstimmige Luftführung die gesamte Temperaturverteilung negativ beeinflussen.
Wenn immer möglich, sollte die erwärmte Luft möglichst breitflächig in die Kammer unten eingeblasen werden.

Hierzu ist erforderlich, dass die Heizung ebenso breitflächig in einem optimal dimensionierten Luftkanal eingebaut ist. Der Ventilator saugt die kalte Innenluft im oberen Bereich der Wärmekammer zentral an und bläst über den Luftkanal und die darin verbaute Heizung im unteren Kammerbereich breitflächig erwärmte Luft ein. Bei größeren Wärmekammern sind daher mehrerer Ventilatoren erforderlich.






STANDARD-Wärmekammer
für 2 bis 8 Fässer

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